Die Angst sitzt in der Amygdala

In der Amygdala, dem Mandelkern, sitzt die Angst. Die Furcht wird einer anderen Hirnregion zugeordnet, so das Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Stress erhöht die Angstsymptomatik und kann Angst und Panikattacken auslösen.

Da Stress im Kopf ensteht, wird den kognitiven Methoden zur Stressreduzierung besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Eine wichtige Übung dazu ist das sogenannte Reframing. Damit wird der Blickwinkel verändert. Diese Technik wird auch in der Konfliktbewältigung und in der Mediation verwendet.

Zur Stressreduzierung ist folgende Übung geeignet: 
Wenn du im Stau oder an einer roten Ampel stehst, dann finde 3 Dinge, die gut daran sind. Sage sie laut vor dich hin.

Beispiel: Gut ist, dass ich mich jetzt zurücklehnen und tief durchatmen kann. Gut ist, dass ich jetzt für mich angenehme Musik auswählen kann. Gut ist, dass ich jetzt eine kleine Erhohlungspause habe.

Wenn du immer wieder das Reframing trainierst, werden deine Synapsen in einem Gehirnareal größer und dicker werden, das für positive Stimmungen zuständig ist. Und ganz nebenbei kannst du damit vielleicht deine Magenbeschwerden reduzieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.