Agiles NLP

Das NLP T.O.T.E. Modell ist eine agile Methode, um den Ist-Zustand mit dem Zielzustand zu vergleichen. Um das Ziel zu erreichen, werden die Strategien zur Zielerreichung so verändert, dass sie zum Erfolg führen.

Wenn du es selbst anwenden willst, gehe wie folgt vor:

T = vergleiche den Istzustand mit deinem Zielzustand.
O = Nehme Veränderungen vor, um das Ziel zu erreichen: Das können  Verändungen in deinem Handeln, Verhaltensweisen, Strategien, Fähigkeiten.
T = Teste den Fortschritt.
E = Wenn du dein Ziel erreicht hast, beende den Prozess.

Wenn du dein Ziel noch nicht erreicht hast, nehme es als Feedback. Mit dieser Methode kannst du schnell und effektiv deine Ziele erreichen. Du hältst dich dabei nicht bei Kleinigkeiten auf.

Ich wende die Methode täglich in meiner Arbeit an und nutze sie in Teamprozessen.

Hohe Unterrichtsbeteiligung durch Lehrerecho!

Wenn Schüler sich gar nicht oder nur selten am Unterricht beteiligen, hilft Backtracking, das wortgenaue Wiederholen. Im Studium und Referendariat wurde das motivierende Backtracking, als Lehrerecho bekannt, abtrainiert.

Durch das Backtracking fühlen sich die Schüler verstanden, wahrgenommen und zugehörig. Es entsteht keine Angst, etwas Falsches zu sagen. Backtracking lädt die Schüler ein, sich zu reflektieren und nach weiteren Lösungen zu suchen. Backtracking führt zu mehr Flexibilität und Kreativität. Der Schüler fühlt sich durch das gezielte wortgenaue Wiederholen wertgeschätzt und angenommen.

Backtracking wird in der Mediation, im Kommunikations- und Motivationstraining sowie im Coaching angewandt. Gute Verkäufer nutzen Backtracking zur Kundengewinnung. Psychologen, Supervisoren und Therapeuten unterstützen mit dieser Technik ihre Klienten.

Viele meiner ehemaligen Teilnehmer nutzen nun erfolgreich Backtracking im Unterricht. Sie sind glücklich, dass sie mit dieser Technik ihre Schüler motivieren können.

Die Angst sitzt in der Amygdala

In der Amygdala, dem Mandelkern, sitzt die Angst. Die Furcht wird einer anderen Hirnregion zugeordnet, so das Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Stress erhöht die Angstsymptomatik und kann Angst und Panikattacken auslösen.

Da Stress im Kopf ensteht, wird den kognitiven Methoden zur Stressreduzierung besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Eine wichtige Übung dazu ist das sogenannte Reframing. Damit wird der Blickwinkel verändert. Diese Technik wird auch in der Konfliktbewältigung und in der Mediation verwendet.

Zur Stressreduzierung ist folgende Übung geeignet: 
Wenn du im Stau oder an einer roten Ampel stehst, dann finde 3 Dinge, die gut daran sind. Sage sie laut vor dich hin.

Beispiel: Gut ist, dass ich mich jetzt zurücklehnen und tief durchatmen kann. Gut ist, dass ich jetzt für mich angenehme Musik auswählen kann. Gut ist, dass ich jetzt eine kleine Erhohlungspause habe.

Wenn du immer wieder das Reframing trainierst, werden deine Synapsen in einem Gehirnareal größer und dicker werden, das für positive Stimmungen zuständig ist. Und ganz nebenbei kannst du damit vielleicht deine Magenbeschwerden reduzieren.

Loben erhöht die Motivation

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Immer mehr Menschen fühlen sich im Schul- und Berufsalltag nicht wertgeschätzt. Oldschool war, sehr wenig zu loben, da zu viel Lob in den Kopf steigt und das Ego größer macht.

Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass viel Lob dazu führt, dass Schüler sich mehr im Unterricht beteiligen und Mitarbeiter fühlen sich durch Lob wertgeschätzt.

Lob steigt nicht in den Kopf, sondern direkt in dein Herz. Um nachhaltig zu loben, sei verschwenderisch mit deinem Lob. Erst wenn du länger als 15 Sekunden lobst, wirkt es nachhaltig.

Und nochetwas: Eigenlob stinkt nicht, es steigert deinen Selbstwert und dein Selbstvertrauen.

Wertschätzung – NLP-Modelling – von den Besten lernen

Ein Kollege ist fasziniert vom wertschätzenden Umgang seiner Vorgesetzen. Eines Tages fragt er sie: „Chefin, welcher Lehrer hat Ihnen diese Wertschätzung beigebracht und wie kann ich auch so wertschätzend werden wie Sie?“

Die Chefin antwortet mit einem Lächeln: „Nicht ein Lehrer, sondern viele Lehrer haben mich Wertschätzung gelehrt, und ich lerne immer noch.“

Der Kollege ist erstaunt. Die Chefin fährt fort: „Alle respektlosen Menschen waren und sind meine Lehrer. Ich habe mir stets gemerkt, was mir am Benehmen dieser Menschen missfallen hat – und dann habe ich mich bemüht, genau dieses Verhalten meinen Mitmenschen gegenüber zu vermeiden. Sehen Sie, so einfach ist das!“
(s. www.zeitblueten.com)

Angststörung durch negatives Denken

Wenn du etwas denkst, kannst du dich anschließend an das, was du gedacht hast, erinnern. Unsere Gedanken werden also gespeichert. Dies geschieht indem sich unsere Synapsen neuronal verknüpfen. Jeder Gedanke lässt eine neuronale Verbindung entstehen. Dies geschieht genau in dem Moment, in dem du einen Gedanken denkst. Dies fand der Nobelpreisträger Dr. Kandel heraus.

Die Netzwerke im Gehirn werden aktiv, wenn der Gedanke mit einer Emotion verbunden ist. Je intensiver die Emotion, um so aktiver werden die neuronalen Verbindungen.

Wenn du also häufig negative Gedanken denkst, legst du damit das Fundament für negative Emotionen, Angst und Panikattacken.

In meinen NLP-Ausbildungen lernst du, wie du in Zukunft selbst entscheidet was dein Gehirn denkt. Du blendest damit nichts aus oder trägst auch keine rosarote Brille. Du kannst in Zukunft selbst entscheiden, ob du dir das negative oder positive im Leben anschauen willst. Beides ist vorhanden. Du wirst nach einer NLP-Ausbildung bei mir, die Wahlfreiheit haben, wie du dein Gehirn vernetzt. Du reduzierst damit deinen Stress förderst deine Resilienz.

Einige Methoden, Tools und Formate in der NLP-Practitioner-Ausbildung:
– Reframining
– Teilearbeit
– SMARTe Zielformulierungen
– Training der Metaebene
– Sprachformulierungen
– Hypnotische Sprachmuster
– Visionstreppe
– Umkehrmethode
– Kopfstandmethode
– Anker setzen
– VAKOG
– Ressourcenaktivierung auf der Timeline
– Arbeit mit Glaubenssätzen

Hochsensible Menschen kommunizieren wertschätzender

 

Im Umgang mit anderen Menschen sind Hochsensible wertschätzender. Sie sind mitfühlender und erkennen sehr schnell, wann Grenzen überschritten werden. Aus ihren eigenen Erfahrungen heraus, pflegen sie eine Kommunikation, die andere nicht beleidigt oder bloßstellt. Hochsensible Menschen sind nicht ironisch oder sarkastisch.

Aufgrund ihrer sensiblen Antennen, können sie schnell erkennen ob jemand seine Aussagen ernst meint. Sie haben zwar keine hellseherischen Fähigkeiten, können aber Gefühle anderer schnell erkennen.

Leider fehlt vielen Hochsensiblen die Fähigkeit, sich abzugrenzen ohne eine Mauer aufzubauen.

Hochsensible Menschen bekommen nicht selten die Diagnose „ADHS“ oder befinden sich in Psychotherapie. Sie neigen dazu, sich mit ihren Gefühlen noch mehr auseinandersetzen zu wollen. Das birgt die Gefahr ins sich, dass hochsensible Menschen, sich noch mehr mit sich selbst beschäftigen.

Besonders geeignet sind das Erlernen von Abrenzungstechniken, kommunikative Fähigkeiten, um „Nein“ zu sagen und das Erkennen von schwächenden Überzeugungen. Dazu gehören: Sei beliebt und sei perfekt.

NLP bietet sich dazu besonders an, da im NLP viele Methoden trainiert werden, die eine wertschätzende Abgrenzung ermöglichen und somit für eine gutes Stressmanagement sorgen. Wertschätzende Abgrenzung trägt zur Stärkung von Resilienz bei.

Zu den zielführenden Methoden bei Hochsensibilität gehören: Teilearbeit, Training der Metaebene, Systembrett-Aufstellung und kognitives – multimodales Stressmanagement.