Die Angst sitzt in der Amygdala

In der Amygdala, dem Mandelkern, sitzt die Angst. Die Furcht wird einer anderen Hirnregion zugeordnet, so das Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Stress erhöht die Angstsymptomatik und kann Angst und Panikattacken auslösen.

Da Stress im Kopf ensteht, wird den kognitiven Methoden zur Stressreduzierung besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Eine wichtige Übung dazu ist das sogenannte Reframing. Damit wird der Blickwinkel verändert. Diese Technik wird auch in der Konfliktbewältigung und in der Mediation verwendet.

Zur Stressreduzierung ist folgende Übung geeignet: 
Wenn du im Stau oder an einer roten Ampel stehst, dann finde 3 Dinge, die gut daran sind. Sage sie laut vor dich hin.

Beispiel: Gut ist, dass ich mich jetzt zurücklehnen und tief durchatmen kann. Gut ist, dass ich jetzt für mich angenehme Musik auswählen kann. Gut ist, dass ich jetzt eine kleine Erhohlungspause habe.

Wenn du immer wieder das Reframing trainierst, werden deine Synapsen in einem Gehirnareal größer und dicker werden, das für positive Stimmungen zuständig ist. Und ganz nebenbei kannst du damit vielleicht deine Magenbeschwerden reduzieren.

Loben erhöht die Motivation

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Immer mehr Menschen fühlen sich im Schul- und Berufsalltag nicht wertgeschätzt. Oldschool war, sehr wenig zu loben, da zu viel Lob in den Kopf steigt und das Ego größer macht.

Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass viel Lob dazu führt, dass Schüler sich mehr im Unterricht beteiligen und Mitarbeiter fühlen sich durch Lob wertgeschätzt.

Lob steigt nicht in den Kopf, sondern direkt in dein Herz. Um nachhaltig zu loben, sei verschwenderisch mit deinem Lob. Erst wenn du länger als 15 Sekunden lobst, wirkt es nachhaltig.

Und nochetwas: Eigenlob stinkt nicht, es steigert deinen Selbstwert und dein Selbstvertrauen.

Wertschätzung – NLP-Modelling – von den Besten lernen

Ein Kollege ist fasziniert vom wertschätzenden Umgang seiner Vorgesetzen. Eines Tages fragt er sie: „Chefin, welcher Lehrer hat Ihnen diese Wertschätzung beigebracht und wie kann ich auch so wertschätzend werden wie Sie?“

Die Chefin antwortet mit einem Lächeln: „Nicht ein Lehrer, sondern viele Lehrer haben mich Wertschätzung gelehrt, und ich lerne immer noch.“

Der Kollege ist erstaunt. Die Chefin fährt fort: „Alle respektlosen Menschen waren und sind meine Lehrer. Ich habe mir stets gemerkt, was mir am Benehmen dieser Menschen missfallen hat – und dann habe ich mich bemüht, genau dieses Verhalten meinen Mitmenschen gegenüber zu vermeiden. Sehen Sie, so einfach ist das!“
(s. www.zeitblueten.com)

Angststörung durch negatives Denken

Wenn du etwas denkst, kannst du dich anschließend an das, was du gedacht hast, erinnern. Unsere Gedanken werden also gespeichert. Dies geschieht indem sich unsere Synapsen neuronal verknüpfen. Jeder Gedanke lässt eine neuronale Verbindung entstehen. Dies geschieht genau in dem Moment, in dem du einen Gedanken denkst. Dies fand der Nobelpreisträger Dr. Kandel heraus.

Die Netzwerke im Gehirn werden aktiv, wenn der Gedanke mit einer Emotion verbunden ist. Je intensiver die Emotion, um so aktiver werden die neuronalen Verbindungen.

Wenn du also häufig negative Gedanken denkst, legst du damit das Fundament für negative Emotionen, Angst und Panikattacken.

In meinen NLP-Ausbildungen lernst du, wie du in Zukunft selbst entscheidet was dein Gehirn denkt. Du blendest damit nichts aus oder trägst auch keine rosarote Brille. Du kannst in Zukunft selbst entscheiden, ob du dir das negative oder positive im Leben anschauen willst. Beides ist vorhanden. Du wirst nach einer NLP-Ausbildung bei mir, die Wahlfreiheit haben, wie du dein Gehirn vernetzt. Du reduzierst damit deinen Stress förderst deine Resilienz.

Einige Methoden, Tools und Formate in der NLP-Practitioner-Ausbildung:
– Reframining
– Teilearbeit
– SMARTe Zielformulierungen
– Training der Metaebene
– Sprachformulierungen
– Hypnotische Sprachmuster
– Visionstreppe
– Umkehrmethode
– Kopfstandmethode
– Anker setzen
– VAKOG
– Ressourcenaktivierung auf der Timeline
– Arbeit mit Glaubenssätzen

Hochsensible Menschen kommunizieren wertschätzender

 

Im Umgang mit anderen Menschen sind Hochsensible wertschätzender. Sie sind mitfühlender und erkennen sehr schnell, wann Grenzen überschritten werden. Aus ihren eigenen Erfahrungen heraus, pflegen sie eine Kommunikation, die andere nicht beleidigt oder bloßstellt. Hochsensible Menschen sind nicht ironisch oder sarkastisch.

Aufgrund ihrer sensiblen Antennen, können sie schnell erkennen ob jemand seine Aussagen ernst meint. Sie haben zwar keine hellseherischen Fähigkeiten, können aber Gefühle anderer schnell erkennen.

Leider fehlt vielen Hochsensiblen die Fähigkeit, sich abzugrenzen ohne eine Mauer aufzubauen.

Hochsensible Menschen bekommen nicht selten die Diagnose „ADHS“ oder befinden sich in Psychotherapie. Sie neigen dazu, sich mit ihren Gefühlen noch mehr auseinandersetzen zu wollen. Das birgt die Gefahr ins sich, dass hochsensible Menschen, sich noch mehr mit sich selbst beschäftigen.

Besonders geeignet sind das Erlernen von Abrenzungstechniken, kommunikative Fähigkeiten, um „Nein“ zu sagen und das Erkennen von schwächenden Überzeugungen. Dazu gehören: Sei beliebt und sei perfekt.

NLP bietet sich dazu besonders an, da im NLP viele Methoden trainiert werden, die eine wertschätzende Abgrenzung ermöglichen und somit für eine gutes Stressmanagement sorgen. Wertschätzende Abgrenzung trägt zur Stärkung von Resilienz bei.

Zu den zielführenden Methoden bei Hochsensibilität gehören: Teilearbeit, Training der Metaebene, Systembrett-Aufstellung und kognitives – multimodales Stressmanagement.

 

 

 

Intervention bei Mobbing und Respektlosigkeit in der Schule

Mobbing und Respektlosigkeit verhindern
1. Nehme zwei wunderschöne Äpfel, die gleich aussehen:

ApfelKopie von Apfel

  1. Sorge dafür, dass ein Apfel innen braun wird. Das kannst du erreichen, indem du z. B. den Apfel „unsichtbar“ anritzt oder mit einer Nadel an viele Stellen in den Apfel stichst oder spritze braune Farbe in den Apfel.
  2. Lege den von dir präparierten Apfel für einige wenige Tage in deinem Klassenraum in eine Ecke auf den Fußboden.
  3. Wenn der Tag gekommen ist, an dem du „Mobbing und Respektlosigkeit“ erklären willst, lege die beiden gleich aussehenden Äpfel auf den Tisch.
  4. Stelle deine Frage so, dass deine SuS keinen Unterschied der beiden Äpfel erkennen können. (Beide Äpfel sehen gleich gut aus).
  5. Jetzt sage deinen SuS, dass der Apfel, den du präpariert hast, ein hässlicher, ekeliger, widerlicher Apfel, von einem schlechten Baum ist.
  6. Nun ist der Moment gekommen, dass deine SuS deine Aussagen nicht nachvollziehen können. Sie runzeln vielleicht mit der Stirn … Das soll so sein!
  7. Bitte deine SuS nun, den von dir präparierten Apfel zu beschimpfen, z. B. mit Kommentaren wie: „Du bist hässlich“. „Du bist widerlich“. „Du bist ein ekeliger Apfel“. Deinen SuS wird schon etwas einfallen 😉
  8. Jetzt zeige auf den anderen Apfel und sage deinen SuS, dass dies ein schöner, leckerer, gut aussehender, schmackhafter Apfel von einem guten Baum ist.
  9. Auch hier sollten deine SuS etwas irritiert schauen. Irritation ist für Veränderungen sehr gut.
  10. Bitte deine SuS nun, den „schönen“ Apfel zu loben, z. B. mit Aussagen wie: „Du bist wunderschön“. „Du schmeckst lecker“. „Du bist der beste Apfel“. Auch hier wird deinen SuS genug einfallen 😉
  11. Jetzt teile zuerst den „schönen“ Apfel mit einem Messer in zwei Hälften. Wichtig ist, dass der Apfel von innen frisch aussieht. Sage dabei, dass es sich hier um den Apfel handelt, der die guten Aussagen von deinen SuS erhalten hat. Dir werden bestimmt viele positive Aussagen deiner SuS in Erinnerung geblieben sein, die du jetzt wiederholen solltest.
  12. Nun teile den von dir präparierten Apfel in zwei Hälften. Es sollte jetzt zu sehen sein, dass der Apfel von innen braun ist. Sage dabei, dass es sich hier um den Apfel handelt, der die schlechten Kommentare von deinen SuS erhalten hat. Dir werden auch hier viele negative Aussagen deiner SuS in Erinnerung geblieben sein, die du jetzt wiederholen solltest.
  13. Jetzt ist es an der Zeit, dass du die Metapher benennst. Spreche jetzt im Singular. Damit erreichst du, dass jeder Schüler direkt angesprochen wird. Nutze die Worte innerlich, äußerlich und zerbrochen. Sie haben Wirkung.Du kannst sagen, dass es bei dir, wenn du beschimpft und gemobbt wirst, innerlich genauso aussieht, wie in diesem braunen Apfel. Äußerlich siehst du gut aus, obwohl er innerlich bereits zerbrochen ist. (Dir werden hier sicherlich weitere passende Worte einfallen).
  14. Lass diese Intervention auf deine SuS wirken. Schweige eine Zeitlang. Wenn du die Möglichkeit hast, in der Schweigephase Entspannungsmusik zu hören, ist das super.

NLP und Gesundheit

Kennst du folgenden Glaubenssatz: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen?“ Hast du bei diesem Glaubenssatz deine Gesundheit im Blick? Willst du diesen Glaubenssatz loswerden? Im NLP gibt es erfolgreiche Formate/Tools, die dir helfen, deine negativen Überzeugungen los zu werden. Robert Dilts hat dazu den Glaubenssatz-Zirkel entwickelt. Bei diesem Format legst du deinen schwächenden Glaubenssatz ins Museum. Dein neuer, stärkender Glaubenssatz, „erst das Vergnügen und die Gesundheit, dann die Arbeit“, wird jetzt zu deiner Grundüberzeugung. Kennst du weitere Grundüberzeugungen, die du ins Museum legen willst? Im Einzelcoaching begleiten wir dich gern dabei.